Gneis ist ähnlich aufgebaut wie Granit, besteht also hauptsächlich aus Quarz, Feldspat und Glimmer (Biotit).
Wie für viele Umwandlungsgesteine typisch, verfügen Gneise meist über eine Bänderung, die deutlich zu erkennen ist. Man spricht dann auch von einem gebänderten Gneis. Diese Bänder verlaufen entweder gerade oder in Wellen. Handelt es sich um gebogene Bänder, so wurde die Gesteinsschicht gefaltet, also zusammengedrückt.
Gneise findest du dort, wo sich Gebirge aufgetürmt haben, zum Beispiel in den Zentralalpen, aber auch im Bayerischen Wald, im Schwarzwald, im Erzqebirqe und im Harz sowie als Fındlinge in Norddeutschland.
Da Gneise hinsichtlich ihres Mineralbestandes mit dem Granit vergleichbar sind, werden sie zu ähnlichen Zwecken verwendet, als Baustein, Schotter und oder Grabsteine.








